farbenregen im blätterreigen. der herbst kühlt sachte auf meiner haut seinen weg, durch die zweige gibt es einen applaus von gewalt und ich höre wie es stirbt und lebt. blätterüberdachte gedanken in jederm versuch mich selbst zu übertreffen. ich liebe die kalten nassen jahreszeiten, auf den boden gebrachte tatsachen der unendlichkeit. das alles ein kreislauf unmenschlicher menschlichkeit ist.

 tau auf deinen lippen. tau ich auf, weil ich weiß das du weißt, dass alles in einem ende anfängt und in einem anfang endet.#

 


 

13.10.16 17:24


angst ist der weg zum hass, unentwegt bahnt es sich durch die tiefen tiefen bedürfnisse eines mensch, und gleicht einem parasit der vorübergehend oder für immer bleibt. er nimmt dir die macht du selbst zu sein. führt dich vor. trifft für dich entscheidungen, die du ohne es, nie getroffen hättest. enscheidungen, die hass und leid bringen. wenn du das netz der gedanken weiterspinnst, ist erkenntnis ein weg, den du gehen kannst, ohne furcht zu haben.

 

Und bis heute ist der fremde nicht der fremde von mir, sondern ein anderes ich in einem anderen körper. sie haben andere haut, mein kind, aber die selben augen, sie haben dunkle stimmen, aber es sind die selben lieder, die sie singen. tränen haben auf allen wangen die selbe bedeutung wenn sie fallen. denn kummer und schmerz ist auf der ganzen welt gleich. liebe,  ist auf der ganzen welt gleich.

 

14.9.16 08:02


Wenn es schwer liegt, auf deiner Brust, die Steine, die du gesammelt hast. Die last deines Herzens. ein Muskelschwund ohne antrieb, hälst du den rauch in deiner lunge. die welt dreht sich nicht um mich. und ich bin froh, nur ein teil von ihr zu sein und nicht das große ganze.

 

wir machen es schon besser, wenn wir richtig lieben. vollständig.

 


2.6.16 22:43


wir sind in der lage die welt zu bewegen, bäume zu pflanzen und einen neuen stamm aufzuziehen, neue blätterdächer zu bauen in denen jeder ein zuhause findet. dessen blick man gen himmel richtet und sich darin verliert. der wind der durch alle poren streift, sich durch das grün bewegt und leise die stimmen flüstert die wir uns zureden. wir sind hier. wir sind da. und wir sind und bleiben hier, wenn wir nicht mehr so existieren wie wir es kennen.

 die vergangenheit küsst die gegenwart und sie werden zu einem jetzigen wir. zu einem jetzigen ich. wir suchen in menschenmassen einen warmen punkt und lächelnde gesichter. das wir nur in den spiegel schauen müssen, um eines zu sehen kommt uns nicht sofort in den sinn, aber es ist der sinn.

13.4.16 13:34


wir brechen regeln, sind auf partys, nehmen drogen, halten uns an der musik fest und stimmen ein, sind kaum zu halten, unfähig uns unter kontrolle zu halten, sind einen schritt nach vorne zwei schritte zurück im rausch der dämpfe, des nikotins, lungenflügel sind nicht zum fliegen bestimmt und wir kotzen uns aus. reden über besinnlose dinge, reden und schicken stimmen zu stimmen,machen gedanken zu anderen, reden um den heißen brei und essen nicht. es sind zweige in der suppe und wir brechen knospen mit unseren zähnen.

 

ehrlichkeit wiegt mehr als wir uns geben können, körpergewichte haben nichts mit der schwere der seele zu tun.

 

 

13.4.16 13:22


sei es drum, wir haben fehler und sind weise, sind geschichte in den anderen augen, in dem ticken der zeit. vor hundert jahren, vor tausend. du hast dir selbst alles so schön ausgemalt. es wird besser.
26.1.16 20:41


hallo hier "und sie winkt in anderen sprachen, das verbale wird nonverbal"


durch alte worte streifen sich meine gefühle,pustern sich auf,aufgepudertes bleiches gesicht dem adel gleich. mit so viel reichtum in meiner seele, so habe ich mich früher nicht gesehen. und würde ich meinem eigenen ich, gegenüber stehen, würde ich es umarmen, und mir flüstern,.."du bist gut,tausendmal und mehr,du bist gut"

6.10.15 21:51


Part und Klappe die 4.te

bis das warten ein ende hat und man ans ziel kommt, welches auch immer es ist, ein unsichtbarsein und einem meer aus sichtbarem. wellenmeer, wie viele es davon gibt, sich verschwemmen, am strand. ich liege dort. ja dort mit den füßen und den gedanken im sand und dem salzgeruch auf der haut, ob von erinnerungen oder dem der mal war und nun nicht mehr ist. so ist das vermissensein im dasein. manchmal.
11.9.12 10:17


Und die einstige Welt versinkt, das Meer, tränenreich gedeckt in blau macht schwüle hitze unerträglich. das schmerzende herz selbst wickelt sich um sich selbst, tröstend, wiederwillig alleine. und man wimmert, jammert, in sich hinein, lauscht echo’s die klingen wie das einst geliebte gegenstück seiner selbst, welches zerbrochen in erinnerungen nur noch exsistiert um zu überleben.

26.7.12 20:55


Ich weiß noch, verflucht, und weiß noch genau. unten ist unten drunter, und oben auf ist oben drauf.
15.7.12 14:39


es scheint so...


als tränte die farbe aus unseren augen, als wenn träume darin wie papierschiffe richtung nirgendwo segelten. es kann passieren, es muss nicht passieren.







10.6.12 10:38


Ungegangene Füßspuren.

Die sich zeigen, auf deinen Gesichtern. Deinen Grimassen. Du mich liebst, ich dich vergötter. Und es ist so ruhig, hauchzart. Wie fleißig die Zeit doch verstreicht. Immerwährend, ständig. "Wie schmecken Blumen?" "Du meinst, wie riechen sie." "Nein. Nein. Wie schmecken sie!" "Wie Träume, mein kleiner Schatz. Wie Träume"

31.5.12 00:52


freiabendbargetippe.

mich in euren augen wieder lesen, wieder gesehen zuhaben, wie man liebt und spricht, mit vollem mund. wörterspuckend. lippenbewegungen die mich weich werden lassen, wasser trinkend, das glas abwischend, mit den gedanken ganz wo anders wärend die musik spielt, gitarrenklänge. die bar füllt sich einmälig, und sie singt. das wasser wird still.
13.4.12 09:30


zwischen weinbergen.

grau in grau. wir halten farben in unseren händen. bauen türme aus schneeflocken die schmelzen. hallo du sommezeit,die du so riechst nach wassertropfen auf der haut und im haar. bis dahin ist noch lang genug. ich freue mich darauf, im meer zu liegen, zwischen luft und armut an standhaftigkeit.

bis ich dir in's gewissen fasse
und du mir beichtest wer du wirklich bist.
31.3.12 22:51


ein leichteres wir, gibt es nicht

als wäre es erst gestern, heute, nein vorgestern und morgen, wir bennen die zeit, geben namen, verteilen seelen und gefühle, reichen hände in hände, und legen uns in die arme unserer geliebten, wir sind unbezahlbar aber käuflich, wir reiben aneinander und streiten mit uns und jedem, jene, die unbedacht über die befahrenen straßen eines ihrer ziele gehen.

wir sind nur kleine punkte, und wir verbrennen uns,
wenn wir in's feuer fassen. immer.
denn wir sind schwer.
schwer und masse.

und haben wasser als tränen.
ob fische darin atmen können,
in einem becken voller tränen ?
30.3.12 23:42


Ich wollte euch nur sagen,

meine Ewigkeit ist begrenzt.
30.3.12 23:35


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.