dem sommer auf den fersen.

sich aufbauschen auf den wiesen sich tollen, in schirmen der pusteblumen schatten finden und unter die augen legen. sich leiten lassen, von der musik, die uns gespielt wird, und dessen geschmack wir in den vogelkehlen verloren haben.

kaum gezählte momente, in meinem leben. zusammengsammelte wortfetzen, die einst gesagt, verstummt hinter den lippen lagen. daraus, das schönste prachtkleid genäht. mit sorgsam, und glück als goldenen faden. und sich lächelnd den weg gebahnt in die herzen eines jeden sonnenscheins auf diesem planeten, auf dem wir atmen, herzschlagend, rennen bis in die tiefen mittagsstunden. um zu reden, zu essen, zu erben.

Wir alle. ♥

 

 


 

7.7.11 13:05


Und im hier und jetzt...

Und im hier und jetzt haben wir alles was das herz begehrt, was die lungen atmen und die gedanken zum sprächen bringt, aus den mündern kriechen flüsterworte der liebe, der zärtlichkeit. pusteblumenglück und wimpernwünsche, die sich weit getragen, über die erdballkugel, zu uns zurück. gutherziges pochen in deinem blick. wir wollen uns nur satt sehen, und nicht mehr hungrig, ohne küsse, zu bett gehen. uns schmiegen in die träume.

und baumwipfel wiegen sich im leichten sommerwind, geben ein rauschen von sich, endloser applaus für unser dasein, unser leben, welches wir nur fühlen müssen.

 


 


wir erfahren mit der zeit, wie lange wir gelebt haben.

13.6.11 12:04


schmerzen im bauch, die welt lebt in wellen eines aufstöhnens von befriedigung und schmerzlichsten verlusten von sauerstoff in den kleinen lungenkammern eines neugebohrenen. die leichtigkeit unter die flügel gespannt. das fliegen leicht gemacht über all die sorgen und ein kalter, kühl geliebter sommerwind, streicht über meine füße, lässt mich gänsehäuten, über meine ganze körperwelt, sich ausbreitend.

rückenliegend, die welt bespitzeln, mit spitzen ohren, weiblein ,männlein. wie sie sich hassen wenn sie lieben, nebenan, fremdstehende begutachter. getuscheltes werk zu einem lautschloss bauen, das zerbricht wenn die wahrheit sie mit einem einfachen, aus der hosentasche gezogenem mut ersticht.

ich muss los, in die weite, in ein bett das nicht meines ist in dem ich mich wohler fühle. in eine haut die nicht meine ist und die gedanken anderer liebkosen, mich mit ihnen verbinden, wie auch, das ich sehen kann wie andere sehen, in köpfe anderer mich kriechen und fliehen. vor mir selbst? vor einem ton. gleichbleibenden ton.

 Moment!

2.5.11 14:34


manchmal. nur manchmal. und wir wissen es.

zeig mir wie weich dein herz gebettet ist in deine geschichte die du geschrieben hast in so vielen zeilen deiner selbst entwendeten freudentränen des lebens. und das geschenk, gefühle gespürt zu haben, wird ausgepackt. rote schleifen fallen.leben werden gelebt und manchmal wird gedankt.

 

 

28.4.11 19:11


lichtlein in einem ich.mir.sein

und unter den zweigen der schattenbäume erhohlt sich das kleine lichtlein, das kaum zu sehen zwischen den vielen gefühlsstürmen sich legt. zwischen all diesen waghalsigen äusserungen. wie der wind sie nicht einfach streichelt, in den kühlen momenten. und sie aufheitert. doch tapferes kleines lichtlein. sie bebt, und hebt sich. lebt und segnet sich eigenhändig in den wortkünsten. in dem haus aus buchstaben, welches sie sich selbst erbaut, hat. mit ganzen buchseiten, die sie einst gefressen und nimmermehr vergessen will. all die geschichten über mut in den ängslichsten momenten, die sich verkrampfenden herzen windend in der frühlingssprosse 'Liebe.

 


In meinem haus. in meinem körper. bin ich daheim. unter dem schatten sich beinahe unauflöslich in gedanken wiegend, über den eigenen blauen ocean.
23.4.11 14:13


mein wunderwerk. mit musterblicken beschützt, von mir bewacht. meinerseits getilgtes leid wird deines sein. ich werde dir heimat geben. das gefühl von zuhause im nirgendwo, und überall werden sonnenaufgänge sonnenuntergänge küssen. mit der zeit. der geruch, das gefühl, von freiheit , in den baumwipfeln.

 

Frohe Ostern euch allen.

23.4.11 13:48


guten morgen. heute erlaube ich es mir mich vom wetter beeinflussen lassen. die sonne scheint.

wir malen uns schneeflocken im sommer aus, weil wir schneeflocken im sommer lieben. wir wissen nicht was wir wollen, sagen aber was wir nicht wollen in einem schweigeton. fürchten uns vor dem was wir wollen. und haben angst, nichts zu wissen und ebenfalls unendlich, auffressend geifernde furcht zu viel zu wissen. zu viel zu wissen, über dieses und jenes, über die spielerischen klaviernoten die taubstumme komponisten einst bastelten, und einige von uns können nicht einmal das, in ihrer völligen gesundheit und vollendeten lebensform. so fangen wir doch schon bei unserer geburt an, zu verwesen. in einzelne körpergliedmaßen zu wachsen bis unsere haut aufplatzt, und sich neu festigt. von wegen, wir wurden erschaffen. geschaffen. wir schaffen uns selbst, in unserem geist. und unterschätzen uns in all'jenen formen und farben. uns wurde gesagt, zu viel wissen, macht unglücklich. wir halten uns für dumm, weil es sicherer ist. feiglinge werden gebohren, überleben, pflanzen neue feiglinge. und die mutigen sterben aus.

 

 

& die bäume liegen im grünen. fressen das graue, bis ins nirvana.
das aufleben, des lebens, lässt mich wieder leben. gähnend aus dem winterschlaf der trostlosen nachweihnachtszeit.

8.4.11 12:31


zuhause ist immer hier.

Und immer wieder kehre ich zurück an diesen Ort. der Nach heimat duftet. nach worten die bekannt vorkommen in einer welt in der nichts bekannt ist, nicht einmal einem selbst ist man freund in den meisten erinnerungen die man sich freiwillig aus seinem kopfarchiv wählt.

das licht malt das leben,
die farben. wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen.

heimatduft unter meinen zehenspitzen. ich fliege, ich reiche über alle über schuldenberge. schuld ist eine nutzlose emotion, falls etwas auf dieser welt, in dieser der zeit, nutzlos sein kann.

1.4.11 19:29


unzählige male, und einmal ganz genau.

in einem wortrausch versinken. sich betrinken mit den silben einer geschichte. nicht meiner geschichte. gedankenlosigkeit. verwirrtheit und alles andere viel mehr. sonnenscheinküsse auf den fliesen meiner haut, auf den straßen meiner erbauten seele die sich weigert diesen körper zu verlassen. vielleicht wenn er stirbt. ja. und es heilen sich wunden. narben bleiben für erinnerungen. was solls. es soll. und es bleibt und es ist. wimpern fallen mir aus. haare werden grau. ich halte die zeit an einem faden fest. reißen will er nicht. reißen soll er nicht. und das geschriebene. wie ich es wohl später lesen werde. und welche stimme die meine sein wird. ob ich rauevolle klänge hinausspucke. sie flüstere. raucherstimmen.

der winter. die depression selbst. gutgesehene menschen. sich teilen in den schatten. sich teilen im nichts. mir egal. ob es euch gefällt. mir egal. ob es dir gefällt. ich bin kein stern mehr, der unzählige male scheinen kann, abend für abend. ich flimmer. ganz leicht. bis ich blinzelnd aus gehe. verpuffe in einem regen, aus vokalen und etwas heiserkeit in etwas lautem.

ich bin ein mensch. nicht für die ewigkeit gemacht

damit alles gleich, und einmalig ist. und doppeltes gesagt wird. in den geschichten, unter betitelungen wie krieg, liebe, leiden, und völliger frieden. die sonne geht wieder auf, junger herr.

25.2.11 15:48


ich möchte mich zerreissen in alle 4 himmelsrichtungen. und in den einzelnen, spöttischen gedanken, die ich hege. ich will frei sein, in jeder hinsicht frei sein. die luft durch mich ziehen lassen und nicht fühlen, wie kalt der staub der vergangenen tage auf mir ruht und mir sorgenfalten in die haut gräbt. nach schätzen wird gesucht, auf meiner haut. in den markierten poesiestreifen, die geschrieben wurden, von jungen spinnern und spindeln. die welt lebt wieder, ermüdet von allem, von uns. doch sie lebt. tapfer. tag ein. tag aus. wie das licht, seine farbe wechselt unter den vielen fahnen unserer gemütszustände, die immer wechseldichmein spielen.

vielleicht bin ich ein wenig dunkel. schwarz.

21.2.11 15:15


Zweites leben.

da wird gestanden, und der zug fährt ab. bahnhofskinder. für 5 minuten. uhren ticken. taschen werden getragen wie gedanken gewogen und nach wichtigkeit gemessen. die sprache wird gesprochen und das eigentliche gemeinte wort zwischen den hintergründen wird verschwiegen, gar verschönert mit blitzenden zungenspitzen und gespaltenen personalpronomen.

kein wirkliches ich im hier und jetzt. ich muss mich noch daran gewöhnen, das ich eine andere bahn nun fahre und ein einzelnes schönes großes ich zu einem einzelnen höchst wahrscheinlich größerem wie auch schönerem wir wird, oder gar schon geworden ist.

ich bastel ein kleines zweites herz in meinem bauch
7.2.11 18:55


2.2.11 21:45


Mittel.punkt

halte mir meine hand. egal wer du bist. was du bist. wie du dich darstellst und gesehen werden willst. wortzauber.staub. der wille zählt. und ich zähle unmengen viele willen in den will’ich’nickenden köpfen wenn ich durch die stadt schlendere. schnellebig. alles. atmen wird schwer, bis ich die luft weichen lasse. aufstehen ist noch schwerer, auch wenn man vorher nicht gefallen ist. morgens riecht es nach kälte in den wänden, um mich herum. warum nicht einfach im bett bleiben, unter daunen, zwischen körperwärme und träumereien. weil das leben da draußen sein gefühl uns gibt. inmitten von anderen, inmitten von mir und dir. alles steht einmal im mittelpunkt.

11.1.11 21:25


Da liegt sie, irgendwo.

hoffnung. ungebrochen im staub sich liegend. sich bedeckend. welch ein schönes kleid, welch eine pracht. wälder atmen. ich atme. wir atmen alle die selbe luft, die selben gedanken, teilen wir. in stücke. der kuchen schmeckt, und ein lächeln, ein einzelnes lächeln. weiß man, aus tiefstem herzen, wie kostbar so ein lächeln ist ?

ich bin ganz verwirrt.
so würde ich mich nicht kennen,
so will ich mich nicht kennen.


ich sehne die alten zeiten herbei, obgleich ich weiß, das die jetzigen sekunden, die stück um stück vergehen, genauso gut, genauso wundervoll sein können und vielleicht, nein, bestimmt so sind.


Fühl dich herzlich Umarmt Maccabros.
Mein guter freund. Mein mir sehr treuer Freund.
Worte werden uns wohl tatsächlich immer verbinden.

11.1.11 01:11


Leben über ein Meer, inmitten eines Landes und eines schlagenden Herzens.

gesponnen aus vielen feldern der zeit die mich halten in schwerwiegenden kalten winterstürmen, mich halten an freundesfreunden und bekannten, an blutsverwanten und alten geschichten. die segel gehisst um weiter zu fahren auf den blauen meeren, auf den weichen lippen meiner geschichte, die erzählt wird, von meinen eindrücken und meinen markierungen wie einkerbungen in fremde herzen und fremden freundgetreuen seelenfahnen.

auch wenn ich nicht mehr schreibe,
ich lebe,denke, liebe euch.
ihr seid nicht allein, auch wenn ihr euch
so fühlt. ich bin da. und es gibt tausend worte,
die mit mir für euch sind. ♥
allesamt.


12.12.10 22:03


Händchenhaltend auf den Asphalt gespuckt. Wir, für und gegen Jeden. Nur nicht zusammen.

umschlungen halte ich meine brust. der geruch von zerrissenen sätzen und buchstaben auf papier schwängert die luft. angstverweht, mit dem staub der jetzigen stunden. schusswunden in meinem atem, den ich aus meiner lunge weichen fühle. ungesagte worte ersticken in meinem hals. halten an, während ich sie schreibe. im stundentackt höre ich mich flüstern,. das ich dich nicht liebe. lügenbalken auf meiner stirn sich bis’hin zu meinem losen mundwerk pressend. ein leichtes seuftzen aus meiner seele sich befreit hat und ich halte mir nichtshörend beidhändig die ohren zu. wie wohl ich mich doch fühle, in deinen gedanken mich windend. voll leidenschaft, den körper mit wimpern gestreichelt. mit federn ausbalanciert und zum fliegen gebohren. zum schweigen auserkoren, das ich nicht zugeben will, das ich dich vermissen werde, würdest du meine hand los lassen. würde ich meine haut nicht an deinem herzen mich nimmermehr’satt fühlen, wie es schlägt und pocht gegen rippen und brustmuskel. mich so herzlich umarmt und mich mit zeigefingerspitzen zum mittippen bringt. zum tanzen auf weideflächen deines körpers zwingt.
10.9.10 15:32


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.