Stimmlose Minuten im Kindergarten.

"mein rechter, rechter platz ist frei. ich wünsche mir ..." ich kam ins stocken, begleitet vom gelächter der anderen kinder und begann erneut "ich wünsche mir ... ich wünsche mir ... !" was wünschte ich mir gleich nochmal ? und der raum füllte sich mit unerträglicher stille. semtliche blicke, drängend und fragend auf mir liegend, fühlten sich an, wie tonnen voll blei auf meiner haut. ich sank tiefer in meinen stuhl, in der hoffnung sie würden mich jetzt einfach von einem moment auf den anderen übersehen, einfach in ruhe lassen,auf meine antwort verzichten und einen anderen belästigen. mit gesenktem kopf, eingeschüchtertem gesichtsausdruck und einem hauch von langsam aufkeimendem zorn, weil ich nichts zu sagen wusste, spielte ich schon mit dem gedanken einfach demonstrativ aufzustehen und durch die eine dunkelgrüne tür zu flüchten, die sich für mich gerade wie eine pforte des himmels und der erlösung presentierte. mit engels'chöhren im hintergrund und einem warmen hellen licht. immer noch nicht's. meine kleinen füße baumelten nervös in der luft und langsam kitzelten die schweigeminuten meinerseits, an den gemütern der kinder & sie fingen an  miteinander zu flüstern. "die ist ja doof" ein räuspern der kindergärtnerin raunte mir in's ohr "wen wünschst du dir denn jetzt, katharina ?" ...

 

Jetzt weiß ich wen ich mir wünsche <'3

 

1.12.09 13:47


Rosenblätter fallen, ab & an.

ein kleiner hauch von geborgenheit unter den wämenden decken. das wohnzimmerlicht flackert auf unseren fingerspitzen und jemand lächelt, weil ich ihn lieblich küsse. auf die stirn, auf den hals. mitten in die seele hinein, mit einer sanften berührung der haut. so sensiebel ist der wolkenhimmel, so fieberhaft die welt. sich alles um uns dreht. um dich. um mich. um unser herzsystem.

weißt du, ein stich einer nähnadel,...
fügt mir genauso viel leid zu, wie dir.
also gib acht, wie du mich behandelst.
es könnten rosenblätter zu boden fallen.
verwelken in den verletzenden momenten.

 
ich versuche zeit für meine worte,
euch & mich zu finden. meine lieben. ♥

 

7.12.09 11:55


der böse schwarze wolf, sitzt im schatten und wartet geduldig auf das liebe rotkäppchen.

 

 

Ich wollte mehr schreiben.
so vieles, solch unmengen von wörtern.
die einem geschmackvoll im mund zergehen.
die man liebt, mit jedem gedanken
und einfach für sich selbst versteht.
aber . . .
es ist schon dunkel.und
ich lege mich mit sandsäcken
auf meinen schulter schlafen.


mit blindheit in den augenwinkeln
gehe ich meinen weg,
und verlasse mich vollkommen darauf,
das ich geführt werde von zarten händen.

 

10.12.09 21:46


Windgedanken in den Wolken.

hast du den regenbogen dort gesehen ?
einen regenbogen, im winter ?
ja dort,... an der spitze des berges, dort drüben !
Du fantasierst.
ich habe ihn gesehen, ich weiß es !

spielst du mit den kalten farben im wind, ich sehe so einiges mehr in deinen augen als andere. in jedem von uns, steckt etwas wunderbares. ein gedanke, der wie ein tropfen in einem see, wellen schlägt. alles durcheinander bringen, oder die ordnung selbst wieder herstellen kann. wir wissen nichts zu schätzen und ziehen kettensägen durch wohlriechende baumrinde. was ist mit uns passiert ? sollten wir nicht nahrung pflanzen, für kinder die hungern ? wasser horten, für schmutzige gedanken und sündenlippen ? die klingen verstumpfen lassen, für den frieden ?

ein stück papier, welches in aller munde 'geld' genannt wird, beherrscht uns und somit unsere welt. & ich dachte immer, das wir die intelligenteste form & schöpfung wären. die eine generation, die wunder vollbringt und alles zum besseren wendet.

Keine Sorge, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben,
auch wenn es sich gerade so angehört hat.
Ich gebe niemals auf,.. ♥ Der Wind wechselt seine richtung stätig. #

 

maccabros, meerluft  ' danke.

14.12.09 12:52


Wirrwarr.

puderzucker auf wimpern. ein kalter kuss von eislippen.

 
gesungen in liedern wird es in mir schneien wie eben draußen die flocken über wälder laufen. ich sitze auf meinen gedanken und warte auf den bus, der mich von Adam nach Belial fährt. gefaltete hände beten für eine warmherzige stimme, die sich durch meinen kopf flüstern soll. endscheidungen die sich in lebenswege einpflanzen.

momentan versuche ich wie luft zu sein,
unantastbar. später wird es wieder anders sein.
18.12.09 13:50


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.