Sänger, summen falsche Lieder.

steine fallen von meinen sünden. lastlos, schuppen über schuppen. streife ich die alte haut ab. lege sie zu den sängern, die sich in staub gebettet haben. sie sind über die ungnade selbst gestolpert. verzeihen und vergessen unmöglich. nicht mehr sichtbares leid auf meinen wimpern. ich weine dennoch im schneesturm der sommerhitze. und die falschen lieder vibrieren in kalten trommelfeldern.

reiße mir die lumpen vom leib &
sieh, wie königlich ich wirklich bin.

 
hm...ich bin nicht vom erdboden verschwunden.
nein. das nicht. lebe in dem sonnenlicht. gleißend. hell
freundliches wiedersehen, meine lieben ♥.


 
2.3.10 14:55




Unter Steinen, liegen Meere.



neues lebenslied in die lachfalten getaucht.
und hast du gemerkt,
wie sanft es schwankte.
das boot, mit dem ich durch deine geschichte fuhr ?
2.3.10 17:12


buchstaben, in ein nichts getaucht.
wortkarge wände,

im großen world wide web.

 

sommergergeruch. im kalten regen.
ich muss aufwachen. wach werden. aufstehen.

kaltes bier steht auf den tischen.
kaltes bier wird auf den tischen stehen.
stand da  kaltes bier auf den tischen ?

muss ich mich dafür endschuldigen,
das mein "ich" nicht gerade vollständig anwesend ist ?
sich bruchfällige straßen durch meinen kopf bahnen,
die ich nahm,.. um schneller zu meinem gedankenziel zu kommen ?
falscher weg, falscher weg,..meine liebe !

19.3.10 11:48


gedankenknoten... jetzt.

ein whispern, ein streicheln. seine augen, in mir. alles durchforstend. wie ein offenes buch muss ich mich fühlen ,sage ich mir. ich will nicht. ich will nicht. es ist alles dumm, und scheuslich in seiner gegenwart. ich versuche ihm mit dem finger seinen weg zu zeigen, zu zeichnen in die luftschlösser einer anderen welt. er denkt zu viel nach, über alles und nicht's. machtlosigkeit. ich lasse es sein. -  sand sickert durch meine zehen, ich zähle die steine, die auf meinen wirren wegen lagen,.. die hinter mir, ihre spott.verwirrenden stimmen an mich richten. es ist vergangenheit. sollte vergangenheit sein. das schreiben fällt mir schwer. alles von der seele schreiben, das sollte ich tun. es ist mir gelich ob es gefällt wie sonst. es ist mir gleich ob es mit wunderworten getränkt, fremde herzen und bekannte gesichter berührt. ich will meine nicht geweinten tränen heraus schreien. auch ich leide. ich herzmensch, mit so viel flüssiger liebe, in jeder sehne meines körper's. ich will so vieles, bekomme so viel. ich bin ein mensch,.. doch menschen sind immer unzufrieden. nein, sind sie nicht !

was rede ich da nur ?

den blumenstielen bis zum himmel folgen. den blick gen blau gerichtet. so wunderschön. so allmächtig. eingetaucht in ein wirres 'Ich, versuche ich ungelernt zu schwimmen. ein neugebohrenes kind, wunden die nie da waren. alles nur zum feind geredet.  einatmen. ausatmen,.. aufatmen? stillstehen, zwischen köpfen und einem ständigen herzzittern. es bebt, es keucht. ich habe genug. jetzt. schenkt mir wer tapfere worte ?



ich mag euch nicht antworten.
ich habe zu viele fäden verloren.
oder zu viel, marionetten'spiele gespielt.
ich wollte, ich will..
nur das beste. für alle.

keinen hass, keinen falschen stolz.
ich will wirklichkeit.

ich rede wirklich wirres zeug.
verzeiht.

30.3.10 00:59


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uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.