die eine nacht,.. betrunken gelacht.

trockene lippen benetze ich mit alkohol. der geruch kriecht mir seit stunden nicht mehr giftig & hässlich in die nase. schon betäubt, an einigen stellen, lehne ich mich an den schwarzen,ebenholz'tisch. gesichter in warme hände gelegt und betrachte die welt, mit verschwommenem blick auf das ganze spektakel, von kleidern und rusch auf den wangen der jungen mädchen. die musik, bringt sie zum tanzen. in ihren gesichtern sehe ich,.. wie sie die englischen worte in den 'lyricen, zwar mit schweren zungen mitträllern, sie aber nicht verstehen.in keinster weise, wird darüber nachgedacht,.. welche bedeutung sie wohl haben mögen..faszinierend. nein. wohl eher belustigend.

& in keinster weise . tappen die wilden nächte ihres betrunkenen lebens auf deren geschminkten augenringen herum. sie sind noch jung. noch kinder die töricht dumm, erwachsen werden wollen.manchmal wunderschön. manchmal... straßenhässlich.

 

 & wie ich diese nacht mit meinen gedanken
noch gefeiert habe, das mag ich euch lieber nicht
berichten. die grüne fee, der absinth stieg mir in den kopf
und befahl meinen beinen, schwerer zu werden um mich zu plagen.
bis ich stolpernd, mit einem geschmolzenem lächeln,
gebettet, in dem schoß einer guten freundin einschlummerte.

die wie ich noch weiß, ihre finger sanft durch meine haare strich. und mit ihrem grübchengrinsen, auf mich acht gab. verkehrte rollen.

 

 

 

6.4.10 16:53


& mitten in der nacht,

denke ich mir ganz gewöhnliche dinge &

ich schreie ganz laut,...

gib mir einen dicken schmatzer ,
du wundervolle sonne ! :D
 
 
durch den staub tanzen,
weil ich weiß, das jeder kummer vergeht.
weil ich weiß, das die sonne selbst hinter grauen wolken
nicht aufhört zu scheinen ♥' !
 
 
6.4.10 22:08


Morgendliche Vorfreude.

der frühe kalte morgen kitzelt mich an meinen zehen, läuft hinauf von meinen füßen aus bis zu meinen beinen, meinen schenkeln, meinem bauch,,..nicht in mein herz. nein. dort schlägt es warm, so das ich es atmen hören kann. leise,sanft. seuftzend in jegliche richtungen die es beliebt. ein schein von morgendlicher müdigkeit ist schnell vergessen, wenn ma die weiten von sich augstereckt gedanklich fühlen vermag.

ich bin dabei ein praktikum in einem altenheim
zu beginnen. sie werden mir vielleicht viele lebensgeschichten
erzählen, mit mir von ihrem topf der erfahrung speisen.&

wie ich mich schon darauf freue.
  ♥
wie ihr leben wohl war, wie ihr leben wohl noch immer ist.
durchtränkt mit erinnerungen. traurige tränen, oder freudige umarmungen. ich bin gespannt auf Alles !

 Alte Geschichten, gesprochen mit redseeligen Zungen
einer redseeligen alten Dame.

 

 

 

& ich danke dir.
maccabros. das ich weiß
das da jemand ist, der mir helfen mag,
wenn ich nicht mehr kann. beruhigt einen.
ungemein. :')

 

15.4.10 15:42


Altersheim.

weiße wege führen hinauf zu alten herzen die einige meter ihres lebens schon geschlagen haben. auf mäusefäusten geballte wut. klein gehackt in einen pudding gepackt, mit dem löffel zwischen die lippen geschoben. ungesprochene worte die sich drängen, an die scheiben und linsen derer augen, die verstummt sind. wie gerne würden sie doch schreien, mit kraft und wut, den boden bis zur anderen seite der welt hindurch schlagen. machtlosigkeit verzweigt sich mit der zeit in die hände, in die füße, in die glieder eines jeden körpers. altern wird zur realität.

doch küsst mein lächeln stätig andere, seines gleichen. und ich freue mich, mit kleinigkeiten, wie zwischen die wimpern gelegte schockolade, und es wird geschmaust, und erzählt. von den guten alten zeiten. von den dunklen tagen jener allein gelassenen nächte. sie sind einfach, so einfach gebaut. das leben. der schmerz. die freude. leichtigkeit liegt in der luft und manchmal, bleibe ich mitten im feld stehen, beobachte, warte. lerne. gehe weiter. höre hier und da, von den uhrenkeln,.. meiner zeit.

in den langen fluren hängen bilder, eingerahmt. ohne beachtung einfach exsistierend.  ich will mehr blumen, hier sehen. mehr leben, als zuvor. weil ich in ihren gesichtern sehe, das es sie freut.

 

 

 

21.4.10 20:44


Die Gesichter & die Zeit.

auf ihren gesichtern,
sind viele falten, wie auch grübchen,
buchstaben eines lebens.
welche man lesen lernen kann.

& ich tue es,
tag für tag auf's neue.
zählen. studieren. sich freuen.
und manchmal schweigend an ihrer seite sitzen.
hände berühren,
über das weiße graue haar streicheln.
wie dünn es doch geworden ist.
egal.
die zeit frisst ihre haut.
ihre nägel.
und sie atmet schwer.
ich wünsche ihr, allen , alles gute.
auf ihrer weiteren reise.

denn ich liebe sie...
weil sie jahre über jahre, lebten.

wie ein mensch .

ein gutes gefühl begleitet mich nach feierabend, auf
meinem heimweg. und bleibt die ganze nacht.
bis zum nächten morgen..

 

 

21.4.10 20:55


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.