das andere lieben.

Und ich werfe mich in einen ganzen See voll veränderungen. wassertropfen spritzen, schnitten mir in meine rechte wange. ich hatte heute vergessen woher die eine narbe auf meiner verborgenen haut doch gleich kam. war ich zu diesem zeitpunkt böse, auf den verursacher, meines theatralischen unglückes gewesen? ich hoffe nicht. ich habe es doch gut überlebt, wie man hier sieht, in spiegelschrift  getastete gedanken.

ich springe gerade von lebensabschnitt zu lebensabschnitt,
als plötzlich die Internetverbindung rumspinnt.

inwzwischen gehe ich wieder zur schule.
ein ständiges auf und ab, mit mir und meinem dasein.
dabei will ich doch nur schreiben, von mir aus, auch mit bunter kreide auf dem asphalt. für einen sonnentag bis zur nächsten regennacht.

10.5.10 20:52


auf steine getippte gedanken.

leicht, herzhaft, herb. ich bin ein mädchen, wie jedes andere auch. schreie nach individualität mit fremden stimmen im chor und wandere betrunken, am vatertag durch die wälder der deutschen täler. einzigartig. eigenartig. inwiefern, sehe ich die welt anders ?. ich rieche blumen, in meinem kopf, nur mit dem bildniss vor meinem geistigen auge. ich meine, ich träume noch, wie ein kind. nur nicht vom fliegen, auch nicht vom fallen, ...nur vom endlosen laufen durch ein leben, welches mir zu langweilig erscheint. arbeitende hände, hatte ich gestreichelt, mit wunden besplittert. und nun, sind sie alt. haben nichts von ihrem täglich, ihnen versprochenem brot. ich will später, in faltenjahren nicht so atmen wie sie. so schwer, mit bereuenden zügen in jedem gesprochenem und gestotterten vers versteckt. ich werde leben, jede sekunde auskosten. jedes lied einmal singen. und lieben. lieben bis ans ende der welt. jeden sandkorn auf meinem weg, wegwischen, seicht. ganz leicht. denn ich bin doch, mein eigener herr. meine eigene madmoiselle.
18.5.10 20:56


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
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zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.