geordnetes durcheinander, I.II.III

I. gefolgt, über ein augenzwinkern durch ein glas voll leben. mit fußspitzen, zehen ins kalte wasser. sie halten, als wenn ich darüber wandern würde. wellen eines unbegrenzten gefühls.

II. verzwicktes spiel mit der liebe. nein. so sollte es nicht sein. sie sollte einfach sein. niemals weh tun. es ist liebe,.. die ich auf deinen wangen fühlen möchte, wenn ich sie küsse. aus freundschaft, oder vielleicht auch,.. weil mein herz sich an deine haut schmiegt. brust an brust. atem an atem, aus einem geflecht, von körpern. deinem. meinem. unseren.

III. dein kopf. so sorgenvoll schwer auf meinem schoß. und ich wache,.. warte. bis du farben träumen kannst, wie ich. geborgenheit. wünschen wir uns das nicht alle ? ... wir sollten sie uns geben, gegenseitig,.. für ein lächeln sorgen. ob freund, fremd, feind.

man wird nicht als schlechter mensch gebohren,
man wird zu einem gemacht,.. nein. man lässt sich zu einem machen.
ihr entscheidet letzten endes, über welche brüchige brücken ihr geht.


 lala'la ♫

kein hohes kreativ.
keine berge, von denen ich meine
singlieder wiederhallen höre.
weil ich jetzt stumm bin.

 für wieder, einige tage.

 

1.6.10 13:48


Kinder rebellieren auch !

Rebellieren, gegen alles und jeden. gegen wind und wetter und dem sturm, der in meinen fingerspitzen tobt. gesammelte gedanken. wortfetzen und neue, gebilde schaben an den wänden meines kopfes. ich lasse sie nicht heraus, weil ich mich fürchte. weil. weil. weil. und irgendwann, werde ich schreien. und die welt wird zittern. nicht vor angst. nein. nicht so, so möchte ich das nicht...

_________________________

 ich will. das er mich einfach so sieht.
mich unter einer masse von menschen streichelt.
nicht mein gesicht, nicht meine haut.
nicht mit seinen händen oder seinem leib.

nur mit den augen der gedanken.
mein Ganzes, soll er sehen.

 & ich werde es merken.
ganz bestimmt.

 

6.6.10 20:13


kussabschied ohne tränenlebwohl.

meine tiefsten, verdichtetesten wünsche aus dem brustkorb graben. rippen zur seite schieben, sie nicht brechen. eingesetze worte über die wolken hängen. als schmuck für das auge und verständnis für jedermann, in einer sprache der hände sage ich so manches, was nur du verstehst. zeigefinger auf lippen gelegt. leise sollst du sein, nicht mehr weinen, nur weil ich gegangen bin.

das telefon hüllt sich in schweigen. den flur entlang weilt die stille und kerbt sich in die wände. bleibt wohl für immer da, denn du wirst dich nie mehr melden. schon bei unserem letzten kuss, wusste ich,.. nein. hörte ich es schon in mir.. "das ist das letzte mal" . gedanken bauen eine welt auf, die nur dir gehört.

 

 

". man sieht sich immer zwei mal im leben ."

also keine sorge, mein kind.
leichtes liebeskummergeflüster. denke ich.
:') ♥ ich habe den sommer im regen gerochen.
in deinem lächeln tränen gesehen,
ich puste sie weg.

 

13.6.10 15:05


Sommerhitze & Nächstenliebe

die haut auf deinem roten fleisch riecht nach sommer, nach der gelben sonne am himmelblauen meer. und ich fliege mit einem luftballon von gefühlen und einem hauch von eiscrem unter den füßen durch meine träume. schließe die augen gen ausgedachter wahrheit.

nächstenliebe. auf deine lippen gepresster staub. wie lange sind sie schon ungeküsst am schreien, nach liebe, mit wut in den schrillen tönen, die keinem gesang eines vogels gleichen ?!.

 

Sie frisst sich durch meine Haut, der brant den so mancher schon mit fetzen auf seinen wangen und schulterrücken trägt. geschütze leiber, kaum noch zu erblicken über dem horizont, der wie ein strand am steinmeer sich unbegrenzt in die weiten des weltalls zieht. unweigerlich frei. die vögel, mit öl in den federn gebaustert. ich mag nicht daran denken,.. wie sie leiden. ich würde allen schmerz, nur zu gerne von ihnen nehmen. mit einer einzigen berührung, sie wieder zur genesung pflegen. ich wünschte, ich wäre jesus. manchmal. ein wunderkind mit herz und güte. dem hass und der wut, ein ende bereitend.

hilfsbereitschaft. immer, überall. in dem schweiß eines arbeiters, oder der, einer alten dame, der eines freudigen kindes, oder der einer jungen leidenden mutter. ich bade in den tränen der freude. über meine exsistenz. über meinen willigen herzschlag.

28.6.10 15:53


Auf der Decke, unter Wolken.

Sommerblumen. Weißes Kleid.

Sommersprossen unter den Fingern. 

und ich stelle mir Fragen, auf dessen Antwort ich doch so gerne verzichten würde. und tauche mit geschlossenen augen in die weißen wolken, um einfach zu vergessen. nicht mehr zu denken. nicht mehr die stimme in meinem kopf zu hören die mir sagt, was ich tun und lassen sollte.

oder, bin ich einfach nur wütend ? auf mich selber ? auf andere ? auf alles ? ich bin auch nur ein mensch mit fehlern. für mich selbst, unzählige male perfekt. 

Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.

 


30.6.10 16:38


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.