Händchenhaltend auf den Asphalt gespuckt. Wir, für und gegen Jeden. Nur nicht zusammen.

umschlungen halte ich meine brust. der geruch von zerrissenen sätzen und buchstaben auf papier schwängert die luft. angstverweht, mit dem staub der jetzigen stunden. schusswunden in meinem atem, den ich aus meiner lunge weichen fühle. ungesagte worte ersticken in meinem hals. halten an, während ich sie schreibe. im stundentackt höre ich mich flüstern,. das ich dich nicht liebe. lügenbalken auf meiner stirn sich bis’hin zu meinem losen mundwerk pressend. ein leichtes seuftzen aus meiner seele sich befreit hat und ich halte mir nichtshörend beidhändig die ohren zu. wie wohl ich mich doch fühle, in deinen gedanken mich windend. voll leidenschaft, den körper mit wimpern gestreichelt. mit federn ausbalanciert und zum fliegen gebohren. zum schweigen auserkoren, das ich nicht zugeben will, das ich dich vermissen werde, würdest du meine hand los lassen. würde ich meine haut nicht an deinem herzen mich nimmermehr’satt fühlen, wie es schlägt und pocht gegen rippen und brustmuskel. mich so herzlich umarmt und mich mit zeigefingerspitzen zum mittippen bringt. zum tanzen auf weideflächen deines körpers zwingt.
10.9.10 15:32


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Wir halten

uns fest!


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zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.