sicherheit, in die abendrunde der gesichter gemalt. happy end.

2.2.11 21:45


Zweites leben.

da wird gestanden, und der zug fährt ab. bahnhofskinder. für 5 minuten. uhren ticken. taschen werden getragen wie gedanken gewogen und nach wichtigkeit gemessen. die sprache wird gesprochen und das eigentliche gemeinte wort zwischen den hintergründen wird verschwiegen, gar verschönert mit blitzenden zungenspitzen und gespaltenen personalpronomen.

kein wirkliches ich im hier und jetzt. ich muss mich noch daran gewöhnen, das ich eine andere bahn nun fahre und ein einzelnes schönes großes ich zu einem einzelnen höchst wahrscheinlich größerem wie auch schönerem wir wird, oder gar schon geworden ist.

ich bastel ein kleines zweites herz in meinem bauch
7.2.11 18:55


ich möchte mich zerreissen in alle 4 himmelsrichtungen. und in den einzelnen, spöttischen gedanken, die ich hege. ich will frei sein, in jeder hinsicht frei sein. die luft durch mich ziehen lassen und nicht fühlen, wie kalt der staub der vergangenen tage auf mir ruht und mir sorgenfalten in die haut gräbt. nach schätzen wird gesucht, auf meiner haut. in den markierten poesiestreifen, die geschrieben wurden, von jungen spinnern und spindeln. die welt lebt wieder, ermüdet von allem, von uns. doch sie lebt. tapfer. tag ein. tag aus. wie das licht, seine farbe wechselt unter den vielen fahnen unserer gemütszustände, die immer wechseldichmein spielen.

vielleicht bin ich ein wenig dunkel. schwarz.

21.2.11 15:15


unzählige male, und einmal ganz genau.

in einem wortrausch versinken. sich betrinken mit den silben einer geschichte. nicht meiner geschichte. gedankenlosigkeit. verwirrtheit und alles andere viel mehr. sonnenscheinküsse auf den fliesen meiner haut, auf den straßen meiner erbauten seele die sich weigert diesen körper zu verlassen. vielleicht wenn er stirbt. ja. und es heilen sich wunden. narben bleiben für erinnerungen. was solls. es soll. und es bleibt und es ist. wimpern fallen mir aus. haare werden grau. ich halte die zeit an einem faden fest. reißen will er nicht. reißen soll er nicht. und das geschriebene. wie ich es wohl später lesen werde. und welche stimme die meine sein wird. ob ich rauevolle klänge hinausspucke. sie flüstere. raucherstimmen.

der winter. die depression selbst. gutgesehene menschen. sich teilen in den schatten. sich teilen im nichts. mir egal. ob es euch gefällt. mir egal. ob es dir gefällt. ich bin kein stern mehr, der unzählige male scheinen kann, abend für abend. ich flimmer. ganz leicht. bis ich blinzelnd aus gehe. verpuffe in einem regen, aus vokalen und etwas heiserkeit in etwas lautem.

ich bin ein mensch. nicht für die ewigkeit gemacht

damit alles gleich, und einmalig ist. und doppeltes gesagt wird. in den geschichten, unter betitelungen wie krieg, liebe, leiden, und völliger frieden. die sonne geht wieder auf, junger herr.

25.2.11 15:48


Gratis bloggen bei
myblog.de


Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.