zuhause ist immer hier.

Und immer wieder kehre ich zurück an diesen Ort. der Nach heimat duftet. nach worten die bekannt vorkommen in einer welt in der nichts bekannt ist, nicht einmal einem selbst ist man freund in den meisten erinnerungen die man sich freiwillig aus seinem kopfarchiv wählt.

das licht malt das leben,
die farben. wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen.

heimatduft unter meinen zehenspitzen. ich fliege, ich reiche über alle über schuldenberge. schuld ist eine nutzlose emotion, falls etwas auf dieser welt, in dieser der zeit, nutzlos sein kann.

1.4.11 19:29


guten morgen. heute erlaube ich es mir mich vom wetter beeinflussen lassen. die sonne scheint.

wir malen uns schneeflocken im sommer aus, weil wir schneeflocken im sommer lieben. wir wissen nicht was wir wollen, sagen aber was wir nicht wollen in einem schweigeton. fürchten uns vor dem was wir wollen. und haben angst, nichts zu wissen und ebenfalls unendlich, auffressend geifernde furcht zu viel zu wissen. zu viel zu wissen, über dieses und jenes, über die spielerischen klaviernoten die taubstumme komponisten einst bastelten, und einige von uns können nicht einmal das, in ihrer völligen gesundheit und vollendeten lebensform. so fangen wir doch schon bei unserer geburt an, zu verwesen. in einzelne körpergliedmaßen zu wachsen bis unsere haut aufplatzt, und sich neu festigt. von wegen, wir wurden erschaffen. geschaffen. wir schaffen uns selbst, in unserem geist. und unterschätzen uns in all'jenen formen und farben. uns wurde gesagt, zu viel wissen, macht unglücklich. wir halten uns für dumm, weil es sicherer ist. feiglinge werden gebohren, überleben, pflanzen neue feiglinge. und die mutigen sterben aus.

 

 

& die bäume liegen im grünen. fressen das graue, bis ins nirvana.
das aufleben, des lebens, lässt mich wieder leben. gähnend aus dem winterschlaf der trostlosen nachweihnachtszeit.

8.4.11 12:31


mein wunderwerk. mit musterblicken beschützt, von mir bewacht. meinerseits getilgtes leid wird deines sein. ich werde dir heimat geben. das gefühl von zuhause im nirgendwo, und überall werden sonnenaufgänge sonnenuntergänge küssen. mit der zeit. der geruch, das gefühl, von freiheit , in den baumwipfeln.

 

Frohe Ostern euch allen.

23.4.11 13:48


lichtlein in einem ich.mir.sein

und unter den zweigen der schattenbäume erhohlt sich das kleine lichtlein, das kaum zu sehen zwischen den vielen gefühlsstürmen sich legt. zwischen all diesen waghalsigen äusserungen. wie der wind sie nicht einfach streichelt, in den kühlen momenten. und sie aufheitert. doch tapferes kleines lichtlein. sie bebt, und hebt sich. lebt und segnet sich eigenhändig in den wortkünsten. in dem haus aus buchstaben, welches sie sich selbst erbaut, hat. mit ganzen buchseiten, die sie einst gefressen und nimmermehr vergessen will. all die geschichten über mut in den ängslichsten momenten, die sich verkrampfenden herzen windend in der frühlingssprosse 'Liebe.

 


In meinem haus. in meinem körper. bin ich daheim. unter dem schatten sich beinahe unauflöslich in gedanken wiegend, über den eigenen blauen ocean.
23.4.11 14:13


manchmal. nur manchmal. und wir wissen es.

zeig mir wie weich dein herz gebettet ist in deine geschichte die du geschrieben hast in so vielen zeilen deiner selbst entwendeten freudentränen des lebens. und das geschenk, gefühle gespürt zu haben, wird ausgepackt. rote schleifen fallen.leben werden gelebt und manchmal wird gedankt.

 

 

28.4.11 19:11


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.