schmerzen im bauch, die welt lebt in wellen eines aufstöhnens von befriedigung und schmerzlichsten verlusten von sauerstoff in den kleinen lungenkammern eines neugebohrenen. die leichtigkeit unter die flügel gespannt. das fliegen leicht gemacht über all die sorgen und ein kalter, kühl geliebter sommerwind, streicht über meine füße, lässt mich gänsehäuten, über meine ganze körperwelt, sich ausbreitend.

rückenliegend, die welt bespitzeln, mit spitzen ohren, weiblein ,männlein. wie sie sich hassen wenn sie lieben, nebenan, fremdstehende begutachter. getuscheltes werk zu einem lautschloss bauen, das zerbricht wenn die wahrheit sie mit einem einfachen, aus der hosentasche gezogenem mut ersticht.

ich muss los, in die weite, in ein bett das nicht meines ist in dem ich mich wohler fühle. in eine haut die nicht meine ist und die gedanken anderer liebkosen, mich mit ihnen verbinden, wie auch, das ich sehen kann wie andere sehen, in köpfe anderer mich kriechen und fliehen. vor mir selbst? vor einem ton. gleichbleibenden ton.

 Moment!

2.5.11 14:34


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uns fest!


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damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
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zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.