Und wir meinten doch...

zusammen bleiben zu können, hände ineinander getragen, lasten ausgetauscht, verstaut, vertraut, und all das zerbrochene. du hörst, ich spräche, du singst und ich verstehe kein wort von deiner liebe, denn die liebe die du liebst, sie liebt mich nicht.


8.1.12 19:20


salbei, wie die träume.

dabei sind wir alle gleich, zerrissen , gerissen, verbissen in das leben gelebte lieb dich mein, heiraten ausgetrocknete tränen verzwickt und vernarbt in die vergangenheit vernarrt, als wenn diese unsere weiteren wege, gezwungernermasen jeden teil unseres geistes, hinab schickt und bringt. Dort wo nicht's blüht und wir verderben. Wir irren so sehr. Dabei küsst uns das leben jeden tag. Küsst uns feucht in unser haar, welch lockenpracht, diese träume. Wir schlafen, weil wir des lebens nicht müde sind, wir träumen nur zu selten ,inmutten des tages, meinte mal jemand, eine, ich. Ich meine.
15.1.12 21:22


man will nie das gewollte

den kopf über wasser gehalten per welle dennoch jenseits,diesseits ertrunken. Halb am sterben, lebendig watend durch das gestrandete meergut der erinnerungen. Fäden, marionettenpuppenartig. Sie sind gerissen. Mit der halben lautstärke meines herzens und der neuanfang. Hach. Der geliebte neuanfang. Er riecht so gut und lockt mit der zeit. Und das schreiben, es war mal anders.
26.1.12 22:13


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traumstunden, die welten verblassen in zweierlei augen und wimpern sind das tor und riegel, jedes herzens, welches ausgesprochen, und bemalt auf papier sich wellt mit der zeit und vergilbt. dort bleibt die asche stehen, zwischen dir und mir und kein phönix steigt empor, königlich und faszinierend, wunderschön und berauschend. wir sind es nicht. ich ziehe schlussstriche durch deinen namen, für mich bist du nur noch mensch, von wert, mit namen, geburtsort und tag auf die stirnfalte platziert, womit du wanderst durch einen kurzen teil meiner geschichte, die das leben hier schreibt. du verletzt. du betörst. und vernichtest. weil du unglücklich bist.
31.1.12 18:13


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.