angst ist der weg zum hass, unentwegt bahnt es sich durch die tiefen tiefen bedürfnisse eines mensch, und gleicht einem parasit der vorübergehend oder für immer bleibt. er nimmt dir die macht du selbst zu sein. führt dich vor. trifft für dich entscheidungen, die du ohne es, nie getroffen hättest. enscheidungen, die hass und leid bringen. wenn du das netz der gedanken weiterspinnst, ist erkenntnis ein weg, den du gehen kannst, ohne furcht zu haben.

 

Und bis heute ist der fremde nicht der fremde von mir, sondern ein anderes ich in einem anderen körper. sie haben andere haut, mein kind, aber die selben augen, sie haben dunkle stimmen, aber es sind die selben lieder, die sie singen. tränen haben auf allen wangen die selbe bedeutung wenn sie fallen. denn kummer und schmerz ist auf der ganzen welt gleich. liebe,  ist auf der ganzen welt gleich.

 

14.9.16 08:02


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zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.