farbenregen im blätterreigen. der herbst kühlt sachte auf meiner haut seinen weg, durch die zweige gibt es einen applaus von gewalt und ich höre wie es stirbt und lebt. blätterüberdachte gedanken in jederm versuch mich selbst zu übertreffen. ich liebe die kalten nassen jahreszeiten, auf den boden gebrachte tatsachen der unendlichkeit. das alles ein kreislauf unmenschlicher menschlichkeit ist.

 tau auf deinen lippen. tau ich auf, weil ich weiß das du weißt, dass alles in einem ende anfängt und in einem anfang endet.#

 


 

13.10.16 17:24


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Wir halten

uns fest!


daheim
briefkasten
damals
nimm mich mit,egal wohin
meinveilchen
mail

zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.