ein leichteres wir, gibt es nicht

als wäre es erst gestern, heute, nein vorgestern und morgen, wir bennen die zeit, geben namen, verteilen seelen und gefühle, reichen hände in hände, und legen uns in die arme unserer geliebten, wir sind unbezahlbar aber käuflich, wir reiben aneinander und streiten mit uns und jedem, jene, die unbedacht über die befahrenen straßen eines ihrer ziele gehen.

wir sind nur kleine punkte, und wir verbrennen uns,
wenn wir in's feuer fassen. immer.
denn wir sind schwer.
schwer und masse.

und haben wasser als tränen.
ob fische darin atmen können,
in einem becken voller tränen ?
30.3.12 23:42
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros / Website (31.3.12 13:06)
Becken voller Tränen trocknen,
nimm die Seele mit an Land,
baue dort wo es wird fruchtbar,
notfalls wo Du unerkannt…


GLG an eine Seele, die mir sehr wichtig ist...

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zauberstimmen. ausgewrinkte gedanken. ein reich aus tausend abertausend silben, geschmückt an hals und haut. in meinen armen ich sie wiege. mein leben wird gelebt, meine gedanken ausgesprochen, mancheiner wird flüsternd geschaffen. inmitten deines kopfes, hörst du mich. während du liest, was ich will, das du hörst....


und wir machen uns blind, halten hände an augen, halten hände an herz, und das schlagen wird leiser, das klopfen erstirbt, ich bin wie neugebohren, ohne luft und wasser, ohne zähne und krallen. ich federe. ich friere. es ist winter in jedem unserer silben. ausgesprochen. geflüstert.